Als ich als Entwickler anfing, lautete die übliche Schätzungsformel: alles Geschätzte mal drei. In meiner Anfangszeit war die Entwicklung noch eine Kunst :-), aber konservativere Schätzmodelle waren noch nicht weit verbreitet.
Heute, mehr als 20 Jahre später, stehen uns alle möglichen Schätzungsmodelle und -methoden zur Verfügung. Unverzichtbar ist es jedoch, zu wissen, welcher Aufwand erforderlich ist, um eine User Story erfolgreich umzusetzen. Insbesondere ist es für alle Bereitstellungsoptionen, von der reinen Entwicklung über Entwicklung und Betrieb bis hin zu DevOps und darüber hinaus, wichtig, die erforderliche Kompetenzkonfiguration zu verstehen. Sein Spiegelbild ist der Projektstrukturplan (PSP). Alle Makroaufgaben müssen berücksichtigt werden; wie wird die Arbeit durchgeführt, welcher Aufwand, welches Risiko und welche Puffer kommen hinzu und welche funktionsübergreifenden Aufgaben müssen berücksichtigt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die Definition of Done (DOD) erreicht werden kann, und Lücken bei der Schätzung und den Fähigkeiten werden verringert. Der Projektstrukturplan verschafft nicht nur mehr Klarheit über den Aufwand, sondern ist auch ein hervorragendes Kommunikationsinstrument, um die erforderlichen Arbeiten und Kosten zu veranschaulichen. Nicht nur Entwicklung und Qualitätssicherung, sondern auch Ops, PO Work, Scrum Master usw. werden benötigt, und ihre Kosten müssen übernommen werden.
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