• Jürgen Röck

Legacy Migration mit Blockchain Technologie.

Bei der Untersuchung eines Legacy-Migrationsprojekts haben wir den Einsatz der Blockchain-Technologie als Teilsystem geprüft. Die Anwendung war auf den ersten Blick recht einfach. Bei einem tieferen Blick in die Wertschöpfungskette fanden wir eine ganze Reihe von verschiedenen Lieferanten, Schnittstellen, Prozessschritten und Informationsaustauschpunkten. Damit die Lieferanten ihre Aufgaben erfüllen konnten, waren sie in hohem Maße auf einen vertrauenswürdigen Datenpunkt und einen klaren Status angewiesen. Natürlich könnten wir Workflow-Tools verwenden, um das gleiche Ergebnis zu erzielen. Was jedoch die Entscheidung für Blockchain vereinfachte, war die eingebettete Struktur, die Tokens, verschiedene Wallets und Smart Contracts verwendet. Der zusätzliche Vorteil dieser Entscheidung lag in der Stabilität der Daten. Eine Datenbank kann verändert werden, selbst wenn man eine gute Protokollierung hat. Die Datenstabilität ist eine Schlüsseleigenschaft der Blockchain, zusammen mit all den anderen zusätzlichen Vorteilen, die uns auf die Sprünge helfen würden.


Unterm Strich würde sich die Blockchain als Teilkomponente als großer Vorteil erweisen. Sie würde die Kosten senken und die Entwicklung von Kernfunktionen überflüssig machen. Sie würde die Zeit für die Migration verkürzen und die Risiken komplizierter Entwicklungsarbeiten verringern. Bei den Gasgebühren haben wir uns entschieden, unsere eigene Inhouse-Kette einzusetzen, da es keine Notwendigkeit gab, diese auf einer der öffentlichen Ketten zu haben. Da immer mehr alte Systeme migriert werden, ist es von entscheidender Bedeutung, einen Plan für die Umstellung zu haben.